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Gemeindepräsident Hans-Peter Meier tritt nicht mehr an

Hans-Peter Meier hat genug: Nach 12 Jahren im Gemeinderat von Wila tritt der Gemeindepräsident ab. Ein Geschäft wird er jedoch weiterhin im Auge behalten.

Hans-Peter Meier möchte seinen Fokus bald auf private Projekte legen.

Foto: PD

Gemeindepräsident Hans-Peter Meier tritt nicht mehr an

Im nächsten Jahr sind Gemeindewahlen. Hans-Peter Meier (SVP) wird dann zwölf Jahre im Gemeinderat von Wila tätig gewesen sein, sechs davon als Gemeindepräsident. Doch eine weitere Amtsperiode möchte er nicht mehr anhängen.

« Es ist wie auf einer Bergtour, man muss den richtigen Zeitpunkt finden, um umzukehren» , sagt Meier auf telefonische Anfrage. «Sonst kommt man nicht mehr rechtzeitig zurück.» Verschleisserscheinungen habe er aber noch keine. «Ich bin nach wie vor frisch. Aber man sollte nichts ewig machen, auch nicht Gemeindepräsident sein.»

Auf gutem Weg

Meier hat dieses Amt seit seiner Wahl 2016 inne. Im Gemeinderat sitzt er seit 2010. «Es ist eine grosse Ehre und ein besonderes Privileg, dass ich mich für die einzigartige Gemeinde Wila engagieren durfte.»

«Ich möchte verhindern, dass Wila ausverkauft wird.»

Hans-Peter Meier, Gemeindepräsident von Wila

Er habe sich während seiner Amtszeit zusammen mit seinen Ratskollegen in diversen Projekten engagieren können, um die Gemeine weiterzuentwickeln. Namentlich nennt er die neue Gemeindeordnung, die Steigerung des Nettovermögens oder die Überprüfung der Gemeindestruktur. «Wir konnten hier eine wichtige Diskussion anstossen», ist Meier überzeugt.

Ausverkauf verhindern

In einer G emeindeversammlung Ende Juni haben die Wilemer Stimmbürger entschieden, eine Einheitsgemeinde Wila und Wila-Turbenthal zu prüfen. «Wir sind hier auf gutem Weg», findet er.

«Politik auf allen Ebenen, vom Bund, Kanton bis zur Gemeinde, ist spannend und wichtig.»

Hans-Peter Meier

Diese Entwicklungen will Meier auch nach seiner Amtszeit weiterverfolgen: «Ich möchte verhindern, dass Wila ausverkauft wird.» Diese Thematik werde er deshalb im Auge behalten. Bei Diskussionen um allfällige Fusionen werde er sich sicherlich zu Wort melden. «Aber nur als politisch interessierte Privatperson.»

Keine Langeweile

Sonst werde er sich zurückhalten: «Ich mische mich sicherlich nicht in Geschäfte meines Nachfolgers ein», betont Meier. Das gehöre sich nicht. Trotzdem werde er sich weiterhin für politische Geschehnisse interessieren: «Politik auf allen Ebenen, vom Bund, Kanton bis zur Gemeinde, ist spannend und wichtig.»

Langweilig werde es ihm aber ohnehin nicht. «Ich habe viele interessante Privatprojekte, auf die ich mich nun konzentrieren möchte.»

Zwei hören bestimmt auf

Meier ist nicht der einzige Wilemer Gemeinderat, der bei den nächsten Wahlen nicht mehr antritt. Gesellschaftsvorsteher Sacha Huber (FDP) hat bereits bekanntgegeben, dass er ebenfalls per Ende Legislatur aufhört.

Sicher antreten wird hingegen Finanzvorstand Simon Mösch (Die Mitte). «Ich leite mehrere langfristige Projekte im Bereich Liegenschaften und Finanzen, die ich gerne weiterführen möchte», schreibt er auf Anfrage. Für welches Amt er kandidiere, entscheide er Ende Jahr. 

Für Sandro Turcati (SP) ist noch offen, ob er sich erneut zur Wahl stellt. « Fürs Präsidium stehe ich aber schon aus Kapazitätsgründen nicht zur Verfügung», teilt er mit.  Fredi Waldvogel (parteilos) hat auf eine schriftliche Anfrage zu seinen Plänen bei den nächsten Wahlen noch nicht reagiert.

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