Die geplante Sanierung des Höhenwegs in der Nähe des Wilemer Friedhofs erhitzt weiter die Gemüter. Am 23. Juli hat die Gemeinde zu einer Begehung eingeladen. Rund 30 I nteressierte nahmen teil. «Ausserdem waren die beiden Gemeinderäte Sandro Turcati und Fredi Waldvogel dabei», sagt Angelika Studer.
Sie gehört zu den Anwohnerinnen und Anwohnern, die sich gegen die geplante Asphaltierung des Höhenwegs wehren. Aus diesem Grund hat sie zusammen mit weiteren Mitstreitern im Juli eine Petition eingereicht. Mit dieser wollten sie erreichen, dass der Gemeinderat die Asphaltierung nochmals überdenkt und den Höhenweg nur als Naturweg saniert.
Studers Fazit nach der Begehung ist gemischt: «Die Gemeinderäte haben zugehört, wir konnten Fragen stellen, doch sie sind überhaupt nicht von ihrer Position abgewichen.» Die Exekutive stelle sich weiterhin auf den Standpunkt, dass eine Asphaltierung nötig und sinnvoll sei.
Mehr als 200‘000 Franken?
«Für uns ist klar, dass wir uns weiter wehren wollen», betont Studer. Aus diesem Grund hat sie in Zusammenarbeit mit weiteren Anstössern beim Bezirksrat einen Antrag auf eine Aufsichtsbeschwerde mit aufschiebender Wirkung eingereicht. Dieses Schreiben liegt der Redaktion vor.

