Herzliche Gratulation, Urs Wüst, Dübendorfer des Jahres wird man ja nicht alle Tage. Was ist das für ein Gefühl?
Urs Wüst: Es war natürlich erst einmal eine grosse Überraschung, als mich Stadtpräsident André Ingold über die Auszeichnung informierte, damit rechnet man ja nicht. Der Titel ist eine sehr grosse Ehre für mich, auch wenn ich das Rampenlicht nicht suche. Wie im Eishockey: Da steht der Sport, die Mannschaft im Zentrum, und der Sportchef bleibt mit einer Genugtuung im Hintergrund.
Wissen Sie, wer Sie nominiert hat?
Das würde ich auch gerne wissen, aber ich habe keine Ahnung. Vielleicht gibt sich diese Person ja noch zu erkennen.
Eigentlich hätten Sie die Auszeichnung bereits Anfang Jahr im Rahmen des Neujahrsapéros erhalten sollen, doch Corona verunmöglichte dies. Stört es Sie nicht, dass Sie den Titel jetzt nur noch fünf Monate tragen?
Nein, gar nicht. Es ist wie bei einer Goldmedaille oder einem Meistertitel, so etwas bleibt einem das ganze Leben lang.
Wer geehrt wird, bedankt sich in der Regel bei seiner Familie. Werden Sie das auch tun?
(lacht) Ja, das darf ich auf keinen Fall vergessen. Ohne die Unterstützung meiner Familie könnte ich das nicht machen.
«Wenn ich merke, dass ein Thema auf einem guten Level ist, suche ich dann eben ein neues.»

