Seit letztem Donnerstag herrscht in der Eishalle des Sportzentrums Effretikon reger Betrieb. An der Europameisterschaft im Inlinehockey treten die besten U16- und U18-Teams gegeneinander an.
Wie es der Name schon sagt, wird diese Sportart auf Inlineskates gespielt. «Sie hat viele Ähnlichkeiten mit dem Eishockey», erklärt Roger Knuchel, der Verbandspräsident von Inline Hockey Schweiz. Gewisse Regeln seien jedoch anders. So gebe es zum Beispiel kein Offside.
Der Sport wird auf einem Feld in der gleichen Grösse wie im Eishockey gespielt. Auf dem Kunststoffbelag jagen je fünf Feldspieler einem Puck nach. «Dieser ist jedoch etwas leichter als im Eishockey und hat spezielle Kunststoffplättchen, damit er schön gleitet», erklärt Knuchel. Ebenso ist das Spiel etwas kürzer, nämlich zwei Mal 20 Minuten.
Von Morges nach Effretikon
Dass sich die Teams dieses Jahr im Sportzentrum in Effretikon miteinander messen, war bis vor wenigen Wochen noch unklar. «Eigentlich wäre der französische Verband für die Organisation der EM zuständig gewesen», sagt Knuchel.

