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Das Street-Floorball-Feld in Rikon besteht den ersten Benutzungstest

In den Sommerferien steht draussen auf dem Schulhausareal in Rikon ein spezielles Unihockeyfeld. Am Freitag durften dieses die Junioren und Juniorinnen des Unihockeyclubs Zell-Turbi auf Herz und Nieren testen.

Vor den Sommerferien trainierte die U9 und U11 auf dem Street-Floorball-Feld., Die Juniorinnen und Junioren gaben ihr Bestes., Konzentration vor dem Anspiel., Die Kinder hatten ihren Spass., Der baldige Zweitklässler Mischa war mit den Schiedsrichtern nicht ganz einverstanden. , Das Feld steht bis am 24. August in Rikon.

Fotos: Bettina Schnider

Das Street-Floorball-Feld in Rikon besteht den ersten Benutzungstest

Auf dem Betonplatz der Schulanlage in Rikon steht für ein paar Wochen ein Street-Floorball-Feld, ein Unihockeyfeld für draussen. Dieses durften die U9- und U11-Teams des Vereins Unihockey Zell-Turbi fürs Abschlusstraining am Freitag vor den Sommerferien ausprobieren. 

Ein Organisationskomitee des Vereins, bestehend aus Alex Flammer, Florian Schneider und Andrin Flammer, ist dafür verantwortlich, dass das Feld seinen Weg nach Rikon gefunden hat. Um das bekannt zu machen, wurde sogar eine eigene Website erstellt. «Zur Verfügung gestellt wird das Feld vom Verband Swiss Unihockey», erklärt Vorstandsmitglied Alex Flammer.

Der Verein habe sich zwar etwas spät beworben, aber trotzdem noch den Zuschlag erhalten. «Die Schulverwaltung Zell war sehr offen für unsere Anfrage und hat uns erlaubt, das Feld in der Schulanlage in Rikon aufzustellen.»

Bezahlen muss Unihockey Zell-Turbi für das Feld nichts. Swiss Unihockey stellt es kostenlos zur Verfügung. «Sogar Material zum Spielen wie Schläger, Bälle und farbige Überzieher werden mitgeliefert.»

Für den Sport begeistern

Das Feld kam letzte Woche an: «Mit 13 Personen haben wir es dann aufgestellt.» Nun kann es die Bevölkerung bis am 24. August nutzen. «Zu bestimmten Zeiten sind wir vom Verein vor Ort und stellen das gelieferte Material zur Verfügung», sagt das Vorstandsmitglied. Die Zeiten können über die Website des Vereins gefunden werden.

Die Aktion des Verbandes sei Teil der Werbestrategie für die Weltmeisterschaften der Männer, welche nächstes Jahr in Zürich und Winterthur stattfinden. Normalerweise werde Unihockey in Turnhallen gespielt. Das Street-Floorball-Feld sei einfacher zugänglich. «Der Verband hofft natürlich, dass sich mehr Leute für den Sport begeistern.»

Auch Flammer teilt diese Hoffnung. «Unihockey ist noch nicht sehr bekannt und es ist schön, wenn die Leute Gefallen daran finden.» Natürlich würde er sich auch über neue Vereinsmitglieder freuen, doch das sei nicht die Hauptmotivation.

Da nun die Sommerferien beginnen, könne der Verein das Feld nicht wirklich für eigene Aktivitäten nutzen. «Im Verein haben wir abgemacht, dass wir ein freiwilliges Training am Mittwochabend anbieten, für diejenigen, die in den Ferien hier sind und spielen wollen», sagt er.

Keine Technikübungen

Am Freitag vor den Sommerferien waren aber erstmals die U9- und U11-Juniorinnen und -Junioren an der Reihe. Das letzte Training vor einer langen Pause durften sie auf dem Outdoor-Feld bestreiten.

Trainerin Denise Tobler fand es schön, dass sie den Kindern diese Freude bereiten konnte: «Es hat ja eigentlich die ganze Woche geregnet, aber ich war stets zuversichtlich, dass wir am Freitag draussen trainieren können.»

Beim letzten Training vor den Schulferien stand der Spass im Vordergrund. Es mussten keine Bälle um orange Hütchen manövriert oder Abschlüsse aufs Tor geübt werden. Es gehe vor allem darum, dass die Kinder zum Spielen kommen. «Und auch die Eltern haben wir eingeladen, um unsere Teams zu ergänzen», so Tobler.

In Gruppen von rund fünf Spielern traten vier verschiedene Teams gegeneinander an. Die Altersgruppen waren für einmal wild durchmischt. «Die Spiele dauern jeweils zwei Minuten, so gibt es viele Wechsel und die Kinder können möglichst oft spielen», erklärt die Trainerin.

Bei den Juniorinnen und Junioren kam dieser Modus gut an. Und das Spiel auf dem Outdoor-Feld machte Spass. So auch Marlen aus Wila. Seit vier Jahren spielt die baldige Fünftklässlerin Unihockey. Aber noch nie auf so einem Feld. «Es ist ein bisschen anders als in der Halle, aber es macht viel Spass, draussen zu spielen», meint sie.

Dies bestätigt auch Mischa, der nach den Sommerferien in die 2. Klasse geht: «Normalerweise spielen wir in der Halle, aber draussen ist es auch sehr cool», sagt er. «Ausserdem haben wir für einmal keinen festen Goalie, das ist etwas anders.»

Einzig mit den Leistungen der Schiedsrichter war der Schüler nicht immer zufrieden. «Das letzte Spiel haben wir verloren, weil die anderen unfair gespielt haben.»

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