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Und erneut droht Hochwasser

Kaum scheint mal die Sonne, vermelden die Meteorologen bereits die nächste Unwetterlage. Im Laufe des Dienstags ziehen erneut Gewitter über die Region. Es besteht die Gefahr von Hochwasser. Immerhin bessert es aufs Wochenende - und zwar markant.

Diesen Sommer ziehen immer wieder heftige Gewitter über die Region., So wie am 28. Juni könnte es am Dienstag oder Mittwoch in Uster erneut aussehen - nämlich überflutet. , Heikel wird die Lage vor allem entlang den Seen und deren Abflüssen wir bei der Glatt in Dübendorf.

Thomas Bacher

Und erneut droht Hochwasser

In diesem Sommer ist es zwar warm. Aber der Badi-taugliche Bilderbuchsommer mit strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen ist es nicht, den uns Petrus bislang vorgesetzt hat. Im Gegenteil: Alle paar Tage ziehen seit Wochen Gewitter mit Hagel, Sturmböen und ausserordentlich viel Niederschlag über die Region.

Dauergewitter am Donnerstag

Am vergangenen Donnerstag etwa gab es am während Stunden ein riesiger, vom Bergamo in Norditalien bis nach Ulm und Ausburg reichender Gewitterkomplex. Zwar lag die Region am Rand dieses “Gewitterkuchens”, doch das reichte trotzdem für ein Dauergewitter, das sich kaum weiterbewegte und entsprechend für viel Niederschlag sorgte. 

Im Raum Hinteregg-Mönchaltorf beispielsweise, nicht weit vom Greifenseeufer entfernt, liegen seither einige Felder teilweise unter Wasser. Und dies könnte sich in den nächsten Tagen nun noch verschärfen, wenn es erneut lang andauernden Regenfällen kommt. Da die Böden bereits mehr als gesättigt sind, dürfte es nicht lange gehen, bis es zu noch mehr überschwemmten Flächen kommt.

Die Ursache dieser Wetterlage ist eine Kaltfront, die laut MeteoSchweiz am Dienstag nur sehr langsam ostwärts voran kommt. Der Zustrom von sehr feuchter Luft aus Südwesten hält tagsüber weiter an.

Trendwende am Wochenende

So wie es gegenwärtig aussieht, wird das regnerische Wetter bis am Freitag andauern. Immerhin zeichnet sich fürs Wochenende und die neue Woche eine Trendwende an: Dann kommt die Schweiz an den Rand eines nordeuropäischen Hochdruckgebietes zu liegen. Am Samstag und Sonntag dürfte die Bise wehen. Anders als im Winter ist dies im Sommer keine Nebellage sondern meistens mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen verbunden. Und für die kommende Woche verspricht MeteoSchweiz Sommerwetter mit sogar leicht überdurchschnittlichen Temperaturen und nur einer schwachen Gewitterneigung über den Bergen.

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