Ein Leser hat der Redaktion kürzlich eine Aufnahme aus dem Griespark in Volketswil zugeschickt. Auf dem Foto ist ein Frosch zu sehen und im Hintergrund etwas, wovon andere Leser überzeugt waren, dass es sich um eine Schlange handelt. Tatsächlich sieht es so aus, als ob sie den Frosch gleich verspeist.
Ein Fachmann für solche Tiere ist Erich Hausammann, Reptilien- und Gifttierspezialist der Kantonspolizei Zürich. Eine Schlange in einem öffentlich Park ist gemäss Hausammann durchaus denkbar: «Künstliche durch Menschenhand angelegte Lebensräume wie strukturierte Gärten, Schwimmteiche oder Biotope werden von einheimischen Arten – von der Libelle bis zur Ringelnatter – gerne genutzt.»
«Oberstes Gebot ist nichts anfassen, was man nicht kennt.»
Erich Hausammann, Reptilien- und Gifttierspezialist der Kantonspolizei Zürich
Bei der Kantonspolizei würden jährlich bis zu 130 Fälle gemeldet, welche vor allem Reptilien und Spinnentiere betreffen, sagt Hausammann. Der Bärenanteil davon seien einheimische Arten.
Zwei heimische Schlangen giftig

