Bauern beklagen kaputte Stalldächer
Trotz der heftigen Unwetter der letzten Tage sind die Oberländer Bauern überraschend glimpflich davongekommen. Zumindest wurde die Infrastruktur der Betriebe weitgehend verschont, dies gemäss Infos des Zürcher Bauernverbands. «Es gab nur wenige Meldungen kaputter Eternitdächer in der Region», sagt Ferdi Hodel, Geschäftsführer des in Dübendorf ansässigen Verbands. Vor allem grossflächige Stalldächer seien durch den Hagel in Mitleidenschaft gezogen worden. Verglichen mit anderen Bezirken wie Horgen und Affoltern am Albis, seien die Schäden aber gering ausgefallen. Die Höhe des Schadens könne noch nicht beziffert werden, sagt Hodel.
Verhagelte Felder
Sich einen Überblick auf die Unwetterschäden auf Feldern und Äckern der Region zu verschaffen, ist momentan noch schwierig. Eine grosse Versicherung für Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen ist «Schweizer Hagel». Wie Mediensprecherin Esther Böhler sagt, könne für das Oberland nicht spezifisch Bilanz gezogen werden. Doch aus dem Kanton Zürich seien zwischen 18. und 30. Juni über 500 Meldungen eingetroffen. «Wir schätzen die Schadensumme an versicherten Kulturen für den Kanton Zürich auf rund 3,5 Millionen Schweizer Franken», sagt Böhler. «Die gegenwärtige Anzahl und Intensität der Unwetter, begleitet von Hagel, Sturm und Starkregen, sind für diese Jahreszeit deutlich überdurchschnittlich.»
