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Politik

Wurst, Applaus und verschiedene Blicke auf die Corona-Krise

An der Rechnungsversammlung der drei Wilemer Gemeinden sind am Freitagabend für einmal nicht die Finanzen im Vordergrund gestanden. Stattdessen liess man die Corona-Krise noch einmal Revue passieren.

Dass die Gemeindeversammlung in Wila speziell war, erkannte man bereits an der Lokalität. Sie wurde nicht wie üblich im Saal des Primarschulhauses durchgeführt, sondern in der Manzenhub auf dem Bauernhof und Restaurant Heubode.

Auch das Programm war ein wenig anders als sonst: Neben den drei Jahresrechnungen waren ausserdem Interviews mit Betroffenen der Corona-Pandemie geplant. Gekommen sind rund 50 Stimmberechtigte. Sie nahmen in der Scheune neben dem Restaurant Platz.

Eine Präsentation mit Beamer gab es keine. Dafür eine gedruckte Broschüre und kleinere kürzere Unterbrechungen, weil eine Sau im Stall lautstark das Wort ergreifen wollte.

15 Monate ohne Händedruck

«Für einmal wollen wir den Aussenwachten die Ehre erweisen», meinte Gemeindepräsident Hans-Peter Meier (SVP) in seiner Eröffnungsansprache. «Und wir wollen wieder etwas Zuversicht verbreiten nach 15 Monaten ohne richtigen Händedruck.»

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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