35 Stimmberechtige haben sich am Donnerstag zur Gemeindeversammlung in der reformierten Kirche Schlatt eingefunden. Nicht alle waren aber Schlatterinnen und Schlatter. Denn zu Beginn fand die Schulgemeindeversammlung Elsau-Schlatt statt. Zum ersten Mal in der kleineren der beiden Gemeinden.
Die Stimmberechtigten mussten über die Jahresrechnung 2020 befinden. Diese schloss mit einem Verlust von rund 471‘000 Franken. «Es ist natürlich unangenehm, Ihnen eine solche Rechnung zu präsentieren», meinte Vizepräsident und Finanzvorstand Marco Dütsch (FDP).
«Es müssen in unseren Augen Massnahmen ergriffen werden.»
Hansjörg Herzog (FDP), Vizepräsident der RPK Elsau
Das schlechte Ergebnis lag gemäss Dütsch daran, dass der Aufwand um rund 520‘000 Franken gestiegen, während der Ertrag um 740‘000 Franken eingebrochen ist. Für höhere Aufwände verantwortlich sind unter anderem höhere Lohnkosten aufgrund von vielen Stellvertretungen. «Auf der Ertragsseite fällt vor allem der Finanzausgleich ins Gewicht, den wir im Gegensatz zu den Politischen Gemeinden abgrenzen.» Das habe die Schulgemeinde 2020 doppelt bestraft.
RPK ist besorgt

