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Schwergewitterlage - aber vielleicht bleibts trotzdem trocken

Die Wetterlage ist für Meteorologen derzeit sehr tricky: Grundsätzlich wären alle Zutaten da für heftige Gewitter. Doch es gibt aktuell auch Faktoren, welche die Entstehung der Gewitterzellen verhindern.

Am Freitagabend und vor allem am Sonntag kann es in der Region zu heftigen Gewittern kommen., Ob und wann die Gewitter kommen, lässt sich aber nur sehr schwer vorhersagen., Klar ist aber: Wenn es ein Gewitter in die Region schafft, so dürfte es kräftig sein., Falls es in der Nacht krachen sollte können bei den aktuellen Wetterbedingungen viele Erdblitze beobachtet werden., Tagsüber bleibt es aber heiss, da ist jede Form von Abkühlung willkommen., Bei Temperaturen um 30 Grad lohnt sich der Sprung ins kühle Nass., Auch viele Vierbeiner mögen ein kühlendes Bad., Warum nicht in der Töss? Da gibts Dusche und Bad gleichzeitig., Fantastisch ist es in diesen Tagen natürlich an den Seen, wie hier am Pfäffikersee., Aber auch in der Badi macht es Spass, wie hier in Steg.

Seraina Boner

Schwergewitterlage - aber vielleicht bleibts trotzdem trocken

Die erste richtige Hitzewelle in diesem Jahr ist in der Region angekommen. Es ist heiss, die Temperaturen am späten Nachmittag liegen klar über der 30-Grad-Marke. Und auch nachts kühlt es nicht mehr allzu stark ab, vor allem in den grösseren Orten gibt es Tropennächsten mit Temperaturen über 20 Grad.

Seit etwa Donnerstag ist es ausserdem tüppig. Und ein Blick auf die Wetterkarten zeigt: Eigentlich sind nun Gewitter möglich. Ja, auf dem Papier wären sogar die Zutaten für eine regelrechte Schwergewitterlage vorhanden mit Hagel, Sturmbögen und vielen Erdblitzen. In der Tat hat es am Donnerstagabend in der Westschweiz und im Raum Bern gewittert. Sogar vom Oberland aus war am späteren Donnerstagabend ab etwa 22 Uhr ein schwaches Wetterleuchten zu sehen.

Saharastaub trübt die Sicht

Zumindest ein nicht allzu heftiges abendliches Gewitter würde mittlerweile von vielen als willkommene Abkühlung betrachtet werden. Und für Freitag gehen die Meteorologen davon aus, dass es durchaus dazu kommen könnten. Laut Meteoschweiz wird mit einer schwachen Südwestströmung sehr warme und instabil geschichtete zur Schweiz geführt. Gleichzeitig findet eine weitere Anfeuchtung der Atmosphäre statt. Damit steigt das Potential für Schauer und Gewitter an.

Wenn da nicht auch noch zwei Spielverderber mit im Spiel wären – eine leichte Föhnströmung und der Saharastaub, den die südlichen Winde derzeit über die Alpen in die Region transportieren und der die Fernsicht etwas trübt.

Meteoschweiz erwartet am Freitag zunächst über den Bergen zunehmend grössere Quellwolken und in der der zweiten Tageshälfte dann einige, teils kräftige Gewitter, besonders in Juranähe und den Voralpen entlang. Vereinzelt ist Hagelschlag möglich. Ob es auch im Oberland dazu kommt, liegt aber nicht zuletzt am Föhn. Solange dieser weht, sind Gewitter unwahrscheinlich. Die Frage nun ist, wir stark dieser geht oder ob er im Laufe des Freitags abstellt.

Temperaturrückgang nächste Woche

Klar ist hingegen, dass es heiss bleibt. Auch am Freitag dürften die Temperaturen 31 Grad errreichen. Für den Samstag sehen die Wetterprognosen ähnlich aus, nur dass die Gewitterwahrscheinlichkeit noch etwas geringer ist als am Freitag. 

Am Sonntag ist die Wahrscheinlichkeit für teils heftige Gewitter wieder grösser. Für kommende Woche gehen die Temperaturen dann etwas zurück;  es gibt ab und zu mal einen Regenschauer, aber auch sonnige Abschnitte.

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