Vier Gemeinden waren besonders ungnädig
Fischenthal, Wald, Bauma und Hittnau haben sich an diesem Abstimmungssonntag ungnädig gezeigt: Deren Stimmberechtigte haben gleich alle fünf eidgenössischen Vorlagen bachab geschickt – und sind damit zweimal vom nationalen Resultat abgewichen.
Die Trinkwasser-Initiative fand entgegen dem Trend in vier Gemeinden Zustimmung. Die Pestizid-Initiative dagegen hatte nirgends eine Chance. In Uster und dem benachbarten Seegräben, das an diesem Wochenende stark im links-grünen Lager angesiedelt war, hätte sie dagegen fast die Ja-Hürde genommen.
Beim Covid-Gesetz sagten immerhin acht Oberländer Gemeinden Nein. In Fischenthal erhielt es nur gerade von jedem Dritten den Segen.
Das CO2-Gesetz dagegen trennte die Bezirke Hinwil und Pfäffikon – mit den beiden Ausreissern Seegräben und Pfäffikon – vom Bezirk Uster. Ganz konform verhielten sich die Oberländer bei den kantonalen Vorlagen.
