Unterhalb der Kirchenfenster in der reformierten Kirche Wildberg stehen seit Pfingsten kleine Täfelchen: Darauf zu finden sind QR-Codes, die mit dem Handy eingelesen werden können. Sie führen auf eine Website, auf der man kurze Audio-Dateien zu den Motiven der Kirchenfenster anhören kann. Aufgenommen wurden diese von Wildbergerinnen und Wildbergern.
Die Idee für diese spezielle Ausstellung hatte Imke Tramm. Sie ist Mitglied der Kirchenpflege und dort zuständig für Musik und Gottesdienst. «Ich habe immer wieder vernommen, dass die relativ abstrakten Bilder des Künstlers José de Nêve für viele Ortsansässige überhaupt nichts aussagen.»
«Von jung bis alt, von kirchennah bis kirchenfern.»
Imke Tramm, Initiantin der Ausstellung
Für sie war klar, dass sich daran etwas ändern müsse. «Irgendwann kam mir dann der Gedanke, dass wir doch verschiedene Menschen fragen könnten, was sie in den Bildern sehen. Dies wollten wir in einem Tondokument festhalten.»
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