Was der Gemeinderat mit der «Maurmer Post» vorhatte, kommt in Maur nicht gut an. Zahlreiche Leserbriefschreiber äusserten sich in ebendieser Dorfzeitung kritisch zur geplanten öffentlichen Ausschreibung. Damit wollte der Gemeinderat das Medium an regionale Verlage oder Kommunikationsunternehmen übergeben. Heute ist die Gemeinde Herausgeberin der «Maurmer Post», die zugleich amtliches Publikationsorgan ist. Den Schritt in private Hände wollte der Gemeinderat im Zuge einer «digitalen Weiterentwicklung» der «Maurmer Post» umsetzen.
Nun macht die Behörde einen Marschhalt, wie es in einer aktuelle Medienmitteilung heisst: «Mit seiner Entscheidung reagiert der Gemeinderat auf die breite Skepsis, welche die Vorlage vorab in den Reihen der Ortsparteien aber auch in Teilen der Bevölkerung ausgelöst hat.»
Kritik aus der Bevölkerung
So hinterfragt ein Leserbriefschreiber in der «Maurmer Post» die Ausweitung auf eine «modern gestaltete Website mit Social-Media-Erweiterung», wie es der Gemeinderat vorsah. «Gibt es in unserer Gemeinde wirklich so viele wichtige Informationen, dass tagesaktuell berichtet werden muss?»
«Was sich der Gemeinderat unter der Modernisierung der ‹Maurmer Post› vorstellt, ist abstrus.»
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