Ein Flügel ist ihr gestutzt worden, aus Platzgründen: Die Ju-52 mit der Immatrikulation HB-HOP ist das Hauptobjekt der neuen Sonderausstellung « Ju-Air 1982–2018 » und « Rettungsaktion am Gauligletscher 1946 » im Dübendorfer Flieger Flab Museum.
Dass die « Tante Ju » nur mit einem Flügel flugunfähig am Boden steht, hat auch symbolischen Charakter. Abgesehen von einigen Flügen nach dem tragischen Absturz der HB-HOT am 4. August 2018, bei dem 20 Menschen ums Leben kamen, stehen die drei noch verbliebenen Ju-52 am Boden. Sie dürfen aufgrund behördlicher Auflagen nicht mehr abheben und müssen zuerst generalüberholt werden.
Nur eine Maschine wird flugfähig gemacht
Konkret geschieht genau das mit der HB-HOS. Im letzten Juli wurde sie zerlegt und per Helikopter nach Althenrhein überfolgen, wo sie jetzt bei den Junkers Flugzeugwerke komplett instand gestellt und wieder flugfähig gemacht wird. Statt der alten BMW-Sternmotoren, für die es keine Ersatzteile mehr gibt, erhält sie « Wasp » -Sternmotoren von Pratt & Whitney.

