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Bauarbeiten statt Terrassengastwirtschaft in Volketswiler Restaurant

Noch immer ist das Volketswiler Restaurant In der Au ausser Betrieb. Dabei hatte der Gemeinderat einst die Eröffnung auf Jahresbeginn angekündigt.

Die Bauarbeiten im Restaurant In der Au sollen bald beendet sein., Dann kann zumindest die Terrassenbewirtschaftung wieder aufgenommen werden., Im Sommer soll dann die Eröffnung stattfinden. Dann ist auch der neue Pächter bekannt.

Fotos: Christian Merz

Bauarbeiten statt Terrassengastwirtschaft in Volketswiler Restaurant

Mit dem milden Wetter kommt die Lust auf Speis und Trank im Freien. Nachdem der Bund die Bewirtschaftung der Aussenbereiche wieder erlaubt hat, wäre das Restaurant In der Au in Volketswil mit seiner einladenden Gartenterrasse dazu prädestiniert. Doch im Gasthof wird zurzeit gehämmert statt gekocht.

Das Restaurant, das im Besitz der Gemeinde ist, befindet sich im Umbau. Dabei müsste es gemäss ursprünglichem Ziel des Volketswiler Gemeinderats bereits in Betrieb sein. So zumindest hatte es Liegenschaftenvorstand Michael De Vita-Läubli (GLP)  im vergangenen Herbst gegenüber dem «Volketswiler» kommuniziert. Der Gemeinderat sei zuversichtlich, dass das Restaurant Anfang 2021 eröffnet werden könne, hiess es damals.

De Vita-Läubli räumt heute ein: «Rückblickend war die damalige Prognose mit der Eröffnung im Hinblick auf die zu tätigenden Abklärungen auf Anfang Jahr etwas zu optimistisch.» Als Grund für die  Verzögerung gibt er noch ausstehende Vorabklärungen an, die im Lauf der Projektplanung für die Restaurantsanierung noch dazugekommen seien.

Mehrere Bauprojekte zugleich

So  habe die Gemeinde unter anderem ihre eigenen Arbeiten mit den Bauarbeiten zur Tiefgarage des Pflegezentrums Vita Futura die Bauarbeiten am Restaurant koordinieren wollen. Denn das Pflegezentrum, von dem die Gemeinde Volketswil 100 Prozent Aktienanteil hält, realisiert derzeit in der Nähe einen Neubau. Zusätzlich werden die Parkplätze und der Zugang zum Gemeinschaftszentrum vom Parkplatz her saniert und angepasst. Sowie das 2023 geplante Bushäuschen an der Haltestelle «In der Au» vorzeitig gebaut.

«Die Koordinationsarbeiten mit den vielen Parametern haben auch Zeit gekostet.»

Michael De Vita-Läubli (GLP), Gemeinderat Volketswil 

All dies sollte gemäss De Vita-Läubli möglichst in einem Zug realisiert werden. «Die Koordinationsarbeiten mit den vielen Parametern haben auch Zeit gekostet.» Diese habe sich der Gemeinderat aber bewusst genommen. «Letztlich ist es unser Ziel, das Projekt sauber umzusetzen und die Bauzeit und damit verbundenen direkten Beeinträchtigungen in dem Gebiet möglichst kurz halten.»

Dabei könne zwar der Altersheim-Neubau nicht gemeinsam mit dem Umbau des Restaurants In der Au abgeschlossen werden. Denn ersterer dauert noch bis 2023. Doch zumindest die Umgebungsarbeiten beim Gemeinschaftszentrum In der Au sollten bis zur Restaurant-Eröffnung abgeschlossen sein.

Eröffnung im Sommer

Immerhin: Das Versprechen des Gemeinderats vom Februar, das Restaurant werde im zweiten Quartal seine Tore öffnen werde, kann er halten. Michael De Vita-Läubli bestätigt heute: «Die Wiedereröffnung wird im Juni sein.»

Derzeit seien die Arbeiten im vollen Gange. «Die Küche wurde komplett herausgerissen. Bald sollen die neuen Komponenten eingebaut werden.»Die Gäste dürften sich auf eine «neue, spannende und innovative Gastronomie» freuen. Was damit gemeint ist, will er noch nicht verraten. «Es soll für die Gäste auch eine Überraschung sein.» Nur so viel:«Es wird optische Veränderungen geben. Auf diese kann sich die Bevölkerung freuen.»

«Wir sind überzeugt, dass der Gemeinderat mit dem neuen Pächter die richtige Wahl getroffen hat.»

Michael De Vita-Läubli (GLP), Gemeinderat Volketswil 

Die Gartenterrasse bleibe aber in ihrem ursprünglichen Zustand, sagt De Vita-Läubli. Und auch die Raumaufteilung im Innern soll ändere sich nicht. Die Kosten für den Umbau bewegen sich im «mittleren sechsstelligen Bereich».

Mit der demnächst folgenden Publikation, die bis Mitte Mai erfolgen soll, werde sich dann auch der neue Pächter gleich persönlich vorstellen, sagt De Vita-Läubli. «Wir sind überzeugt, dass der Gemeinderat mit ihm die richtige Wahl getroffen hat.» 

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