Abo

Politik

Volketswil macht sich beim Kanton für umstrittene Strasse stark

Die Gemeinde Volketswil lobbyiert beim Kanton für die Neue Greifenseestrasse und hinterfragt den Masterplan zwischen den vier Oberländer Gemeinden. Auch für Uster und Schwerzenbach sind Teile des Plans nach dem Urnenentscheid gegen das Strassenprojekt hinfällig geworden.

Der klare Urnenentscheid der Ustermer Stimmbürger gegen den Bau der Neuen Greifenseestrasse war auch ein Entscheid gegen die Pläne der Gemeinde Volketswil. Mit dem Verdikt am Abstimmungssonntag im März hat sich Uster gegen die erhoffte Verkehrsentlastung des Volketswiler Industriegebiets ausgesprochen.

Für Gemeindepräsident Jean-Philippe Pinto ( ​CVP ) war der Volksentscheid aus Uster «keine Überraschung», wie er sagt. «Usters klare Haltung war uns bekannt.» Es gebe aber auch noch eine andere Sichtweise als die  aus Uster. Um diese zu unterstreichen, hat die Gemeinde dem Regierungsrat kürzlich ein Schreiben geschickt. «Damit wollen wir dem Kanton klar signalisieren, dass wir hinter dem Projekt Neue Greifenseestrasse stehen», sagt Pinto.

«Wir brauchen die Strasse für die weitere Standortentwicklung der Gemeinde .»

Jean-Philippe Pinto ( ​CVP), Gemeindepräsident Volketswil

«Wir haben uns bewusst aus dem Ustermer Abstimmungskampf herausgehalten. Nun wollen wir uns aber wieder klar positionieren und uns für die Neue Greifenseestrasse stark machen.»

Geschwächter Masterplan

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?