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Politik

«Führen bedeutet nicht gehorchen»

Der Knatsch zwischen Uster und Nänikon in Sachen Oberstufenschulgemeinde ging an der Gemeinderatssitzung in eine neue Runde. Ausser Schelte präsentierten zwei Gemeinderäte auch mögliche Wege aus der Sackgasse – oder in eine neue.

Gemeinderat Ulrich Schmid (CVP) hatte die Gemeinderatssitzung vom vergangenen Montagabend genutzt, um den Konflikt rund um die Oberstufenschulgemeinde Nänikon-Greifensee am Köcheln zu halten. Die Gemeinde soll aufgelöst werden, zumindest wenn es nach der Sekundarschule Uster geht.

Davon will Schmid, der auch Oberstufenschulpräsident von Nänikon-Greifensee ist, nichts wissen. So sagte er an der Gemeinderatssitzung: «Die Gründe, weshalb wir uns gegen eine Auflösung stellen, sind vielfältig und haben wenig mit Sturheit von mir oder der ganzen Schulpflege zu tun.»

«Ich führe seit über 35 Jahren sowohl im Geschäft wie auch im Militär.»

Ulrich Schmid (CVP), Gemeinderat und Oberstufenschulpräsident

Schmid nimmt damit Bezug auf eine Aussage von Gemeinderätin Angelika Zarotti (SP). Die in der vorletzten Ratssitzung Kritik an Schmids Kurs platzierte. Die Oberstufe Nänikon – und damit Schmid –wolle sich keinen Zentimeter bewegen, sagte Zarotti damals. Ob das auf Kosten von anderen geht, sei ihm egal. Schmid solle die Führung übernehmen und eine gemeinsame Lösung im Sinne von allen – nicht nur seiner Gemeinde – skizzieren und umsetzen.

Stolzer Militarist

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