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Politik

Ustermer wollen Neue Greifenseestrasse aus dem Richtplan streichen

Die Idee des Stadtrats gefiel den Ustermern am Ende ein Mü besser als jene der Grünen. Die Botschaft ist aber dieselbe: Die vom Kanton geplante Neue Greifenseestrasse im Näniker Grossriet ist nicht erwünscht.

Mit der «Neue Greifenseestrasse» durch das Näniker Grossriet will der Kanton das Volketswiler Industriegebiet erschliessen. Doch  Ustermer haben daran kein Interesse. Dies bekräftigten die Stimmbürger am Sonntag mit einem Ja von rund 55 Prozent zur «Initiative gegen den sinnlosen Bau der Neuen Greifenseestrasse in Nänikon».

Weil sich aber auch eine deutliche Mehrheit von rund 60 Prozent für den Gegenvorschlag des Stadtrates aussprach, gab am Ende der Stichentscheid den Aussschlag, mit welchen Mitteln das Bauprojekt bekämpft werden soll. In diesem obsiegte der Vorschlag des Stadtrates mit einer hauchdünnen Mehrheit von rund 51 Prozent.

Klare Botschaft für den Kanton

Die Stadt Uster hat im Vorfeld der Initiative klar kommuniziert, dass sie sich sich schon heute politisch gegen den Bau der Strasse stellt. Stadtrat Stefan Feldmann freut sich denn auch über das Ergebnis: «Wir fühlen uns in unserer Position bestätigt.»

Feldmann sieht das doppelte Ja zu Initiative und Gegenvorschlag als «klare Botschaft für den Kanton Zürich», wie er sagt: «Die Ustermer Bevölkerung will die Neue Greifenseestrasse nicht.» Dass sich letztlich der Gegenvorschlag durchgesetzt habe, liegt für Feldmann in der Klarheit dieser Vorlage. Darin werde deutlich gemacht, wo der Hebel angesetzt werden müsse, nämlich beim Regionalen Richtplan.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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