Rebecca Giselbrecht wohnte bis vor kurzem noch in der kanadischen Provinz British Columbia. Dort war sie Pfarrerin. Das änderte sich aufs Jahresende hin: Giselbrecht meldete sich auf die offene Stelle in Mönchaltorf und wurde nun von der Pfarrwahlkommission als künftige Pfarrerin von Mönchaltorf nominiert. Erstmal tritt sie als Stellvertreterin die Nachfolge von Pfarrer Martin Peier an, der ebenfalls als Stellvertreter arbeitete (siehe Box).
Sie habe sich immer wieder mal die Stellenanzeigen der Schweiz studiert und sei dabei auf das Inserat gestossen, sagt Giselbrecht. Nach dem positiven Bescheid der Pfarrwahlkommission und Landeskirche Zürich, hat sie sich mit einem Youtube-Video bei der Kirchgemeinde vorgestellt.
«Es war ‹strange›, nach drei Jahren Englisch wieder Schweizerdeutsch zu sprechen.»
Rebecca Giselbrecht, stellvertretende Pfarrerin Mönchaltorf
Aber offensichtlich nicht aus Mönchaltorf, sondern von ihrem pittoresken kanadischen Blockhaus am Pazifik. «Um das Video in Mönchaltorf zu drehen, fehlte uns schlicht die Zeit, weil wir bis Ende Dezember noch in Kanada wohnten.»
Dialekt nach drei Jahren Englisch

