Der Verkehrsknoten Ueberland-/Gfennstrasse wird von der Kantonspolizei zwar nicht als eigentlicher Unfallschwerpunkt gehandelt, dennoch kommt es an dieser Stelle immer wieder zu gefährlichen Zwischenfällen. In den letzten fünf Jahren registrierte die Polizei drei Unfälle mit insgesamt einer verletzten Person. Bei zweien davon kam es zur Kollision, weil der in die dichtbefahrene Ueberlandstrasse einbiegende Autolenker den Vortritt missachtete.
Das soll in Zukunft nicht mehr passieren, denn der Kanton will den Verkehrsknoten mit einer Ampel entschärfen und gleichzeitig den rund 900 Meter langen Strassenabschnitt zwischen dem Mückenkreisel und der Heidenrietstrasse gleich an der Grenze zu Volketswil sanieren. Das Ganze kostet rund 6,5 Millionen Franken.
Kanton rechnet mit deutlichem Rückstau
«Die Lichtsignalanlage wird nicht nur das Problem bei der Einfahrt in die Überlandstrasse beheben», sagt Projektleiter Marc Stutz vom kantonalen Tiefbauamt. «Gleichzeitig verbessert sich damit auch die Verkehrssituation im Zentrum Dübendorf.» Dies, weil die Ampel eine Art Pförtnerfunktion erfüllt und vor allem die morgendlichen Verkehrsspitzen von Volketswil nach Dübendorf regulieren soll.

