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Politik

Ustermer Stadtrat muss Fragen zu Tempo 30 beantworten

Die Ustermer Gemeinderatssitzung drehte sich am Montagabend um Pflanzenschutzmittel, Freiwilligenarbeit, Strassenlärm und Solarstrom. Beim Thema Sonnenenergie waren sich Grüne und SP uneins.

Am Montagabend tagte der Ustermer Gemeinderat erneut im Stadthofsaal, nahe der viel befahrenen Zürichstrasse. Gemeinderat Balthasar Thalmann (SP) sieht solche Strassen wegen der Lärmemissionen als ein Problem für das Leben in der Stadt.

Mit seiner Interpellation «Mehr Ruhe in der Stadt – kommt sie?», die in der Parlamentssitzung behandelt wurde, will er vom Stadtrat wissen, welche Massnahmen er gegen den Verkehrslärm ergreift.

«Lärm macht krank», sagte Thalmann. Darum sei es auch richtig, dass es gesetzlich vorgeschrieben sei, Wohnungen vor Lärm zu schützen. «Solange wir Lastwagen, Autos und Töffs auf den Strassen haben, gibt’s Lärm. Also müssen wir wohl oder übel mit Strassenlärm leben», so Thalmann.

Tempo 30 als Lärmschutz

Thalmann wollte wissen, ob in Uster regelmässig Lärmmessungen vorgenommen werden, wie gross der Lärmsanierungsbedarf ist und ob der Stadtrat vermehrt Tempo 30 in Uster einführen wolle.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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