Der kantonale Richtplan ist ein Planungsinstrument mit einem halben Dutzend Kapiteln, die laufend überarbeitet werden. In einem solchen Kapitel müssen die Grünen des Bezirks Uster nun etwas lesen, das ihnen gar nicht behagt: Der Kiesabbau im Näniker Hardwald ist in der entsprechenden Teilrevision immer noch eingetragen.
Dies trotz des klaren Verdikts des Ustermer Stimmvolk, das im März 2018 der Waldinitiative zugestimmt und sich damit gegen den besagten Kiesabbau ausgesprochen hatte. Aufgrund dieses Abstimmungsentscheides wollten die Grünen den Kiesabbau und die damit verbundene Waldrodung im Zuge der Teilrevision streichen lassen. Doch im Kantonsrat stellt sich eine Mehrheit der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU) gegen dieses Vorhaben.
Das Ustermer Wald-Trauma
13.05.2019


