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Politik

Kanton weigert sich, Kiesabbau in Uster zu beerdigen

Das Ustermer Stimmvolk hatte sich vor knapp drei Jahren gegen einen Kiesabbau und damit gegen die Rodung im Näniker Hardwald entschieden. Dennoch will der Kanton das vermeintlich beerdigte Vorhaben partout nicht aus dem Richtplan streichen.

Der kantonale Richtplan ist ein Planungsinstrument mit einem halben Dutzend Kapiteln, die laufend überarbeitet werden. In einem solchen Kapitel müssen die Grünen des Bezirks Uster nun etwas lesen, das ihnen gar nicht behagt: Der Kiesabbau im Näniker Hardwald ist in der entsprechenden Teilrevision immer noch eingetragen.

Dies trotz des klaren Verdikts des Ustermer Stimmvolk, das im März 2018 der Waldinitiative zugestimmt und sich damit gegen den besagten Kiesabbau ausgesprochen hatte. Aufgrund dieses Abstimmungsentscheides wollten die Grünen den Kiesabbau und die damit verbundene Waldrodung im Zuge der Teilrevision streichen lassen. Doch im Kantonsrat stellt sich eine Mehrheit der Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU)  gegen dieses Vorhaben.

Das Ustermer Wald-Trauma

13.05.2019

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