Die Haldenstrasse beginnt in der Nähe der Schule Weidli und führt über die Oberlandautobahn zur Ustermer Aussenwacht Wermatswil. Den Gemeinderäten Walter Meier (EVP) und Matthias Bickel (FDP) ist insbesondere der Tempo-80-Abschnitt auf dieser Strecke ein Dorn im Auge. Mit einer Anfrage wollten die beiden vom Stadtrat wissen, wie dieser zu einer Reduktion auf Tempo 30 auf der gesamten Haldenstrasse steht.
In ihrer Anfrage argumentieren Meier und Bickel, dass die Strasse zum Kreuzen zu eng sei und beispielsweise wegen einer Böschung und einer Hecke die Übersicht fehle. Zumal sei die Strecke auch für Jogger, Kinder von der Cevi, die in der Nähe der Strasse ihr Vereinslokal haben sowie für Spaziergänger ein beliebter Weg.
Kompliziertes Bewilligungsverfahren
In seiner Antwort lässt der Stadtrat nur wenig Hoffnung für eine Temporeduktion. Tempo-30-Zonen könnten zwar gemäss eidgenössischer Signalisationsverordnung (SSV) auf Strassen in Quartieren oder Siedlungsbereichen, auf denen besonders vorsichtig und rücksichtsvoll gefahren werden muss, eingeführt werden. Doch in diesem Fall handle es sich um eine Ausserortsstrecke, auf der grundsätzlich mit 80 Stundenkilometern gefahren werden könne. «Eine Veränderung der Signalisation in Form der Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit ist gemäss SSV nicht bewilligungsfähig», schreibt der Stadtrat.

