Ein grünes Häkchen nach dem anderen kann in Sachen Schutz und Förderung der Artenvielfalt in den Gemeinden rund um den Greifensee gesetzt werden. So stimmte an der gestrigen Gemeindeversammlung eine deutliche Mehrheit der Greifenseer für die entsprechende Einzelinitiative, die von den Grünen des Bezirks Uster lanciert wurde. Damit verbleibt einzig noch Schwerzenbach, wo die Stimmbürger im nächsten Jahr darüber entscheiden sollen.
Trotz des fortgesetzten Siegeszuges des Begehrens, gab es an der Versammlung im Landenberghaus einige kritische Wortmeldungen. Nicht zuletzt stellte sich die Rechnungsprüfungskommission (RPK) gegen die Initiative, die vom Gemeinderat unterstützt wird. RPK-Präsident Bruno Hug sagte, dass der Gemeidnerat bereits heute die Kompetenz habe, Ausgaben im Bereich Biodiversität zu machen. Dieser könne einmalig 100‘000 Franken oder einen Betrag von jährlich wiederkehrenden 40‘000 Franken sprechen.
«Ich sehe schon die Spezialisten aus der Stadt, die mit gefährdeten Vögel und Fischen und sonstigen Arten daherkommen.»
Stimmbürger von Greifensee
Für Hug ist der Rahmenkredit von 210‘000 Franken für Artenschutzprojekte für die Jahre 2021 bis 2023 zu viel des Guten. Die jährlichen Ausgaben von 70‘000 Franken würden die Gemeindekasse zusätzlichen belasten.
Artenvielfalt anno dazumal

