Für einmal dauerte die Versammlung der Sekundarschulgemeinde Dübendorf-Schwerzenbach am Dienstagabend etwas länger. Das hatte einerseits damit zu tun, dass die Behandlung der Jahresrechnung 2019 aufgrund der Corona-Pandemie auf Ende Jahr verschoben wurde. Aber auch, weil seitens der SVP Kritik an der Budgetierung aufkam.
Der Voranschlag 2021 der Schulgemeinde schliesst bei einem Aufwand von 23,983 Millionen Franken mit einem Plus von 38‘500 Franken. Darin enthalten sind 2,7 Millionen Franken aus dem kantonalen Finanzausgleich; gegenüber dem Budget 2020 hat sich dieser Betrag mehr als verdoppelt.
Im kommenden Jahr sind Investitionen von 9,89 Millionen Franken vorgesehen, der Grossteil davon betrifft den Ersatzneubau des Schulhauses Grüze 5 mit Doppelturnhalle. Das Eigenkapital beträgt per Ende 2021 voraussichtlich rund 28 Millionen Franken. Die Schulpflege beantragte einen unveränderten Steuerfuss von 18 Prozent.
Berechnen statt schätzen?
Die Rechnungsprüfungskommission (RPK) empfahl das Budget zur Annahme. Doch Gemeinderat Lukas Schanz (SVP) – einer von knapp 20 Stimmberechtigten im Plenum – war nicht zufrieden mit den vorgelegten Zahlen. Er beantragte mehrere Kürzungen.

