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Politik

Zu hohe Belegung: Asylunterkunft muss saniert werden

In Mönchaltorf muss eine Asylunterkunft saniert werden. Als Grund gibt die Gemeinde eine hohe und unsachgemässe Nutzung an.

Für die Sanierung der Nasszellen in der Asylunterkunft an der Esslingerstrasse 1 bewilligte der Gemeinderat Mönchaltorf einen Kredit von 59‘000 Franken.

Zudem genehmigte er für die Instandstellung der Zimmer und Vorräume sowie kleinere «Optimierungen der Raumnutzung» in der Asylunterkunft einen weiteren Kredit von 60‘000 Franken. Dies hat die Gemeinde kürzlich in einer Medienmitteilung bekanntgegeben.

Was mit Optimierungen gemeint ist, sagt Harry Hungerbühler, Leiter der Bau- und Liegenschaftenverwaltung, auf Anfrage: «Es wird ein grösserer Raum, der praktisch nicht genutzt wird, geteilt, wodurch zwei Räume daraus entstehen.»

«Anlagen in gutem Zustand werden von uns allen besser behandelt.»

Thomas Schmutz, Abteilungsleiter Information und Kommunikation Asylorganisation Zürich

Somit wird aus dem Sechs-Zimmer-Hauseines mit sieben Zimmern. Das Gebäude wird seit dem Jahr 2004 für die Unterbringung von Asylsuchenden und vorläufig aufgenommenen Ausländern genutzt. Konzipiert ist das Gebäude gemäss Hungerbühler für zehn bis zwölf Bewohner. «Im Notfall könnten auch 16 Asylsuchende untergebracht werden, was in Spitzenzeiten auch schon vorgekommen ist.»

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