Nachdem im Sommer die Planung der Strasse «Uster West» durch den Kanton Zürich gestoppt wurde, hat der Stadtrat beschlossen, alternative Lösungen für eine bessere Verkehrsanbindung für Uster zu suchen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Nun soll bis Ende 2020 dazu ein Konzept erarbeitet werden. Dabei geht es insbesondere darum, wie die Bahnlinien künftig zu queren sind. «Die zahlreichen Bahnquerungen à Niveau stellen in Uster das Hauptärgernis der städtischen Mobilität dar», schreibt der Stadtrat.
Die langen Barriereschliesszeiten blockieren Fussgänger, Velos und den motorisierten Verkehr gleichermassen, heisst es weiter. «Die Wartezeiten werden mit dem Ausbau der S-Bahn und der Realisierung der Doppelspur ins Aatal weiter zunehmen, teilweise auf bis zu 45 Minuten.»
«Ein Bahntunnel läge mit Kosten in Milliardenhöhe finanziell und auch rechtlich ausserhalb des Möglichen für die Stadt Uster.»
Patrick Neuhaus, Stadtplaner Uster
In Uster gibt es laut Stadtrat 20 Möglichkeiten, die Bahnlinie zu passieren. Einige seien für alle Verkehrsmittel wie an der Winterthurerstrasse, andere aber nur für Fussgängerinnen und Fussgänger wie beispielsweise die Unterführung Mitte beim Bahnhof. Welche Varianten auf dem Tisch liegen, darüber gibt der Stadtrat noch keine Auskunft.
Unterführungen müssen sein

