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Was will der Regierungsrat auf dem Flugplatz?

Drei Kantonsräte wollen wissen, welche Pläne die Zürcher Regierung in Bezug auf die Zivilaviatik verfolgt – und was es mit dem regierungsrätlichen Meinungsumschwung auf sich hat.

Wird auf dem Flugplatz irgendwann so viel Betrieb herrschen, wie während des WEF 2019? Derzeit sieht es nicht so aus.

Archiv: Christian Merz

Was will der Regierungsrat auf dem Flugplatz?

Nachdem der Bund sich von seinen Plänen für einen Zivilflugplatz Dübendorf verabschiedete, hat jetzt der Kanton die Federführung in der Frage, wie es auf dem 40 Hektaren grossen Gelände weitergehen soll. Um in einem ersten Schritt einen Synthesebericht zu erstellen, hat der Zürcher Regierungsrat eine Taskforce mit den verschiedenen Interessensvertretern eingesetzt.

Jetzt melden sich die Kantonsräte Christian Lucek (SVP, Dänikon), Andreas Geistlich (FDP, Schlieren) und Hanspeter Hugentobler (EVP, Pfäffikon) zu Wort. Die drei Parlamentarier wollem wissen, wie der Regierungsrat die aviatische Infrastruktur auf dem Flugplatz erhalten will, welche Strategie die Zürcher Regierung für die Geschäftsfliegerei hat und wie sie sicherstellt, dass der Betrieb auf dem Flugplatz Dübendorf in Zukunft zu keiner finanziellen Mehrbelastung führt.

Reicht das Fachwissen?

Weiter weisen die drei darauf hin, dass der Regierungsrat das Geschäftsmodell der Flugplatz Dübendorf AG, welche den Zivilflugplatz hätte betreiben sollen, anerkannt habe. Und dass er in der Folge das Alternativkonzept der Standortgemeinden zurückgewiesen habe. Jetzt wollen sie wissen: «Welche konkreten Gründe führten zum Meinungsumschwung innerhalb einer Legislaturperiode?»

Ausserdem hinterfragen die Kantonsräte, ob für die Erstellung des Syntheseberichts ausreichend aviatische Kompetenz – sowohl in technischer wie ökonomischer Hinsicht – vorhanden sei. Und ob der Regierungsrat bereit sei, entsprechende Fachkreise einzubeziehen. Für die Beantwortung hat die Regierung drei Monate Zeit. 

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