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Politik

Die Brache bleibt eine Brache

Schlechte Qualität, eine Gefahr für das Glattufer, kein Mehrwert für die Bevölkerung: Der Gemeinderat schickte am Montag den Gestaltungsplan für eine Überbauung an der Neugutstrasse bachab.

Seit Jahren schon ist das gut 5500 Quadratmeter grosse Grundstück neben dem Feuerwehrgebäude eine Brache. Und wird das wohl auch noch ein Weilchen bleiben. Denn der Dübendorfer Gemeinderat lehnte am Montag den Privaten Gestaltungsplan «Neugut» und die dazugehörige Revision der Nutzungsplanung mit 20 zu 16 Stimmen ab.

Mit den Papieren hätte der Grundstein für das Bauprojekt auf diesem und dem benachbarten Grundstück gelegt werden sollen. Geplant sind zwei 25 Meter hohe Gebäuderiegel, die parallel zwischen Neugutstrasse und der Glatt verlaufen sollen.

Kritik an der Qualität

Die Ablehnung beantragt hatte eine Mehrheit der Kommission für Raumplanungs- und Landgeschäfte (KRL). Präsident Theo Zobrist (SP) hielt sich dann auch nicht zurück mit Kritik am Vorhaben. Ihn störte etwa, dass eine etappierte Umsetzung des Projekts möglich wäre. Dies, weil beide Parzellen unterschiedliche Eigentümer hätten und auf dem einen, bebauten Grundstück noch längerfristige Mietverhältnisse bestünden. Zobrist: «Es ist also möglich, dass nur die halbe Überbauung realisiert wird.»

«Das entspricht schlicht nicht dem, was wir uns an dieser Lage vorstellen.»

Valeria Rampone (GLP/GEU), Gemeinderätin

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