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Polizei ist wieder auf Corona-Patrouille

Die Ustermer halten sich mehrheitlich an die neuen Corona-Vorschriften – dies einer erste Bilanz der Stadtpolizei. Dennoch haben die Sicherheitskräfte nun deutlich mehr Arbeit.

Jetzt ist die Stadtpolizei wieder vermehrt auf Corona-Patrouille.

Archiv: Christian Merz

Polizei ist wieder auf Corona-Patrouille

Die Umsetzung der neuen Corona-Massnahmen des Bundesrats sei ein «Hosenlupf» gewesen, sagt Andreas Baumgartner, Kommandant der Stadtpolizei Uster. So habe man am Donnerstag sämtliche Gastronomiebetriebe in Uster und Greifensee telefonisch oder persönlich vor Ort über die geltenden Neuerungen informiert – also über die ausgeweitete Maskenpflicht, die Beschränkung auf 4er-Tische und die Sperrstunde.

«Eine Herausforderung war auch die Auslegung der Verordnung des Bundesrats», sagt Baumgartner. Diese Arbeit sei nötig gewesen, damit die Polizisten und Polizistinnen an der Front genau wüssten, was gilt. Denn: «Wenn man sich nicht in der ausserordentlichen Lage befindet, kann man nicht einfach eine Busse aussprechen, wenn jemand zum Beispiel keine Maske trägt. Die Bundesverordnung lässt dies nicht zu.»

Passanten und Beizen kontrolliert

Einschreiten musste die Stadtpolizei gemäss Baumgartner bisher nicht. Seit Donnerstagnachmittag seien zumeist Zweierpatrouillen zu Fuss in der Umgebung des Bahnhofs und rund um das Einkaufscenter Illuster unterwegs. Die Zwischenbilanz: zwei Personen mit Maskendispens und ein paar wenige Passanten, die von der erweiterten Maskenpflicht nichts gewusst oder die Neuerungen vergessen hätten.

Ein gutes Zeugnis stellt der Polizeikommandant den Gastronomiebetrieben aus: Bei Kontrollen seien keinerlei Verstösse festgestellt worden. Und auch am Wochenmarkt am Freitagvormittag auf dem Stadthausplatz hätten 99,9 Prozent aller Besucher eine Maske getragen.

Was laut Baumgartner jedoch wieder deutlich zugenommen habe, seien Meldungen aus der Bevölkerung über Leute, welche die neuen Regelungen nicht einhalten würden.

 

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