Zuversicht bei den Schwimmern und Turnerinnnen
Keine sportliche Aktivitäten mit mehr als 15 Personen – und überhaupt kein Kontaktsport. Die Massnahmen des Bundesrats aufgrund der hohen Corona-Fallzahlen sind einschneidend.
Und dennoch: Beim Schwimmclub Uster Wallisellen (SCUW) blickt man zuversichtlich nach vorne. «Ich gehe davon aus, dass die Hallenbäder nicht geschlossen werden», sagt Präsident Philippe Walter. «Das Schutzkonzept des BAG ist abgenommen worden. Und wir leben es auch vor.»
Sowieso ist im Hallenbad die Ansteckungsgefahr aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und des Chlors im Wasser äusserst gering. Walter spricht hierbei sogar von einem eigentlichen «Desinfektionkübel».
Offen im SCUW ist einzig, ob kleinere interne Wettkämpfe unter den neuen Bedingungen noch durchgeführt werden sollen.
Im ähnlichen Rahmen soll es auch bei den Turnerinnen im Regionalen Leistungszentrum in Rüti weitergehen. Nicht zuletzt, weil es auch nach den neuesten Beschlüssen bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren keine Einschränkungen gibt.
«Die meisten unserer Turnerinnen sind jünger», sagt Reto Huber, Chef Spitzensport des Zürcher Turnverbandes. Ausserdem dürfte der Schweizerische Turnverband bereits am Donnerstag ein überarbeitetes Schutzkonzept präsentieren.
