Wieder Rekurs gegen Tempo 30 in Dübendorf
Tempo 30 im Dübendorfer Stadtzentrum wird erneut ausgebremst, und das kurz vor dem Ziel. So gingen gegen die amtlich publizierte Verkehrsanordnung – die letzte Hürde – zwei Rekurse ein. Das bestätigt Stadtschreiber Martin Kunz auf Anfrage. Damit steht die grossflächige Temporeduktion im nördlichen Teil des Zentrums erst einmal auf dem Abstellgleis. Die Anordnung wurde von der Kantonspolizei auf Antrag der Abteilung Sicherheit verfügt.
Zuvor schon war das Vorhaben durch eine Stimmrechtsbeschwerde, respektive deren aufschiebende Wirkung über mehrere Monate blockiert. SVP-Gemeinderat Paul Steiner hatte argumentiert, dass der Entscheid des Dübendorfer Stadtrats demokratisch nicht legitimiert sei. Die geplante Massnahme sei als Teil einer grossflächigen Temporeduktion zu sehen, und dagegen habe sich das Dübendorfer Stimmvolk bereits zwei Mal ausgesprochen.
Auch die Kosten müssten als Ganzes betrachtet werden, weshalb die Finanzkompetenz des Stadtrats nicht ausreiche. Sowohl der Bezirksrat wie auch das Verwaltungsgericht widersprachen Steiner in sämtlichen Punkten.
