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Politik

Millionen-Minus trotz Steuererhöhung

Alle finanzpolitischen Ziele verfehlt, ein millionenschweres Minus und eine Steuerfusserhöhung: Das Budget 2021 der Gemeinde Pfäffikon bringt kaum gute Nachrichten mit sich.

Die düsteren Wolken über der Finanzlage der Gemeinde Pfäffikon brauen sich weiter zu einem Gewitter zusammen. Für das Jahr 2021 rechnet der Gemeinderat mit einem Defizit von rund 1,5 Millionen Franken. Und dies trotz einer Steuerfusserhöhung von 5 Prozentpunkten auf 115 Prozent.

«Weitere Massnahmen wie Leistungsabbauten und Steuerfusserhöhungen sind nicht auszuschliessen», heisst es denn auch im dritten Jahr in Folge bei der Präsentation des Budgets. Dieses weist bei einem Aufwand von 75,4 Millionen Franken und einem Ertrag von 73,9 Millionen Franken ein Minus von 1‘478‘300 Franken aus.

Minus von 3,4 Millionen Franken abwenden

«Für ein ausgeglichenes Budget wäre gar ein Steuersatz von 119 Prozent nötig», sagt Daniela Jung, Leiterin Finanzen. Umgekehrt würde sich ohne Steuerfusserhöhung das Minus gar auf 3,4 Millionen Franken belaufen.

Auf der Ertragsseite rechnet der Gemeinderat aufgrund der Corona-Pandemie trotz der Erhöhung des Steuerfusses mit einem Einbruch der Steuererträge um 1,3 Millionen Franken sowie des Ressourcenausgleichsertrags um 0,37 Millionen Franken. Derweil wird bei den Grundstückgewinnsteuern mit einer aussergewöhnlichen Zunahme von 1,6 Millionen Franken gerechnet.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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