Noch vor knapp einem Jahr stand die Dorfbibliothek der Aussenwacht Nänikon wegen des Sparkurses der Stadt Uster kurz vor dem Aus. Der Stadtrat wollte deren Unterstützungsbeitrag von 35‘000 Franken aus dem Globalbudget streichen. Die Stadt argumentierte damals unter anderem, dass die Bibliothek zu klein sei.
Doch der Gemeindeverein Nänikon kämpfte etwa mit einer Petition für die Bibliothek – mit Erfolg. Das Parlament setze an der Gemeinderatssitzung im Dezember 2019 den Betrag wieder ein, und das mit deutlicher Zustimmung. Ein bisschen «geweibelt» bei den Parlamentariern habe er damals, sagt rückblickend Thomas Altenburger, Präsident des Gemeindevereins Nänikon.
«Wir haben jetzt einen besseren Gestaltungspielraum.»
Thomas Altenburger, Präsident Gemeindeverein Nänikon
Nun hat der Stadtrat einen Leistungsvertrag aufgesetzt, um «das Quartierleben in Nänikon zu fördern», wie er in einer Medienmitteilung schreibt. Damit fliessen die gesprochenen 35‘000 Franken nun direkt zum Gemeindeverein Nänikon. Für Altenburger ist das eine gute Lösung. «Wir können jetzt unabhängiger entscheiden.»
Neue Pflichten für den Verein

