Die Greifenseer Gemeindeversammlung Ende September findet auf ungewohntem Terrain statt. Die Stimmberechtigten treffen sich für die Entscheidung ihrer kommunalen Geschäfte beim grossen Nachbarn, im Ustermer Stadthofsaal.
Für Greifensee steht an der Gemeindeversammlung mit der finanziellen Unterstützung der Stiftung Zentrum im Hof ein wichtiges Geschäft an (siehe Box). Dementsprechend hoch erwartet Gemeindepräsidentin Monika Keller (FDP) den Aufmarsch. «Wir wussten nicht wie sich die Situation mit Corona verändert. Deswegen sind wir auf Nummer sicher gegangen und haben den grossen Stadthofsaal gemietet.» Über die Auslagerung nach Uster habe sich bis jetzt aber niemand beschwert.
Busse oder Car
Die Gemeinde hat für die Abstimmung einen Hin- und Rücktransport organisiert und dies auf ihrer Webseite ausgeschrieben. «Es ist wichtig, dass auch die Leute, die nicht gut zu Fuss sind, abstimmen können.» Mit Bussen oder einem Car sollten laut Keller die Stimmberechtigten nach Uster gefahren werden. «Bis Ende letzter Woche hat sich aber niemand gemeldet», sagt sie. Die Frist sei deshalb bis zum 20, September verlängert worden. Offenbar organisieren sich die Leute privat oder nutzen den ÖV, vermutet Keller.

