Abo

Politik

Schelte für Sozialamt, Zustimmung für «Dürrbach»

An der Sitzung des Gemeinderats gab es am Montag noch einmal reichlich Sozialamt-Kritik. Ausserdem wurde ein ambitioniertes Projekt lanciert.

Die städtische Sozialabteilung sorgte am Montag im Dübendorfer Gemeinderat mal wieder für gehässige Voten. Hintergrund waren Missstände rund um das Sozialamt, die der «Tages-Anzeiger» vor einer Woche publik machte. Demnach würden Sozialhilfebezüger unter Druck gesetzt und beschattet. Auf dem Amt selber herrsche eine toxische Arbeitsatmosphäre mit einer hohen Fluktuation.

Erwartungsgemäss wurde das von den Parteien zum Auftakt der Sitzung in Fraktionserklärungen aufgegriffen. Die geschilderten Vorwürfe seien ein «absolutes No-Go» und «nicht tolerierbar», sagte Angelika Murer Mikolasek (GLP/GEU).

Freude über Untersuchung

Die Gemeinderätin forderte aber auch ein Ende des öffentlichen Schlagabtauschs und «persönlicher Profilierung». Während die linke Seite regelmässig und öffentlichkeitswirksam Kritik übe, werde diese von Rechts als blosses Sozialamtbashing abgetan.

Um das Sozialamt wieder auf Vordermann zu bringen, sei eine saubere Aufarbeitung nötig, so Murer Mikolasek. Sie begrüsste deshalb, dass der Stadtrat in der Zwischenzeit eine externe Untersuchung angekündigt hat, für die sie eine Mitwirkung des Parlaments vorschlug.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?