40 bis 60 Personen verpflegen sich jeden Tag im sozialen Mittagstisch Subito im Dübendorfer Märtkafi: Seniorinnen, Sozialhilfebezüger, Teilnehmer von Arbeitsprogrammen oder Personen, die ihr Mittagessen gerne in Gesellschaft einnehmen. Untergebracht ist das Subito im sogenannten Rinoldihaus, einem altersschwachen Gebäude, das demnächst abgerissen werden soll. Denn der Stadtrat plant auf dem zentral gelegenen Leepüntareal eine grössere Überbauung.
Die reformierte Kirchenpflege suchte deshalb über längere Zeit einen Ersatzstandort und entschied schliesslich, das Subito im Nebengebäude des Kirchgemeindezentrums unterzubringen – dem sogenannten Güggelhuus . Für die nötigen Umbauarbeiten wurde ein 1,5 Millionen teures Projekt ausgearbeitet, über das die Reformierten am 27. September abstimmen. Das Vorhaben kommt unverändert an die Urne – die vorberatende Gemeindeversammlung im Dezember hatte keine Anpassugnen beschlossen.
Bewirtung für 70 bis 80 Gäste
Mit dem geplanten Umbau im Erdgeschoss des 25 Jahre alten Gebäudes will die Kirchenpflege gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. So soll der bestehende Jugendraum mit Teeküche zu einem Begegnungsraum mit Gastroküche umgebaut werden, in dem Anlässe mit Bewirtung für 70 bis 80 Personen möglich sind – und eben auch der Betrieb des Subito.
Die Pläne sehen weiter vor, das bestehende Büro der Jugendarbeit ins benachbarte Kirchgemeindehaus zu zügeln. Der Gruppenraum hingegen soll belassen werden. Die Jugendarbeit und das Subito werden die Räumlichkeit zu einer jeweils anderen Tageszeit beanspruchen und deshalb aneinander vorbeikommen, so der Plan.

