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Dübendorfer Reformierte stimmen über 1,5-Millionen-Kredit ab

Der soziale Mittagstisch Subito braucht eine neue Bleibe. Die reformierte Kirchenpflege will dafür Platz im Güggelhuus schaffen – und damit gleich noch ein paar weitere Baustellen angehen. Jetzt entscheiden die Stimmberechtigten.

Das Güggelhuus (rechts) neben dem Kirchgemeindezentrum: Hier soll das Subito untergebracht werden., Das Subito im Märtkafi. Das Gebäude muss einer Überbauung Platz machen.

Archivfoto: Thomas Bacher

Dübendorfer Reformierte stimmen über 1,5-Millionen-Kredit ab

40 bis 60 Personen verpflegen sich jeden Tag im sozialen Mittagstisch Subito im Dübendorfer Märtkafi: Seniorinnen, Sozialhilfebezüger, Teilnehmer von Arbeitsprogrammen oder Personen, die ihr Mittagessen gerne in Gesellschaft einnehmen. Untergebracht ist das Subito im sogenannten Rinoldihaus, einem altersschwachen Gebäude, das demnächst abgerissen werden soll. Denn der Stadtrat plant auf dem zentral gelegenen Leepüntareal eine grössere Überbauung.

Die reformierte Kirchenpflege suchte deshalb über längere Zeit einen Ersatzstandort und entschied schliesslich, das Subito im Nebengebäude des Kirchgemeindezentrums unterzubringen –  dem sogenannten Güggelhuus . Für die nötigen Umbauarbeiten wurde ein 1,5 Millionen teures Projekt ausgearbeitet, über das die Reformierten am 27. September abstimmen. Das Vorhaben kommt unverändert an die Urne – die vorberatende Gemeindeversammlung im Dezember hatte keine Anpassugnen beschlossen.

Bewirtung für 70 bis 80 Gäste

Mit dem geplanten Umbau im Erdgeschoss des 25 Jahre alten Gebäudes will die Kirchenpflege gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. So soll der bestehende Jugendraum mit Teeküche zu einem Begegnungsraum mit Gastroküche umgebaut werden, in dem Anlässe mit Bewirtung für 70 bis 80 Personen möglich sind – und eben auch der Betrieb des Subito.

Die Pläne sehen weiter vor, das bestehende Büro der Jugendarbeit ins benachbarte Kirchgemeindehaus zu zügeln. Der Gruppenraum hingegen soll belassen werden. Die Jugendarbeit und das Subito werden die Räumlichkeit zu einer jeweils anderen Tageszeit beanspruchen und deshalb aneinander vorbeikommen, so der Plan.

Projekt verzögert sich

Teil des Projekts sind auch Anpassungen im Untergeschoss. Die bestehenden Räume würden so ausgebaut, dass sie für die Aktivitäten der Jugendlichen «optimal genutzt» werden könnten. Geplant ist etwa eine Terrainabgrabung für mehr Tageslicht.

Gemäss Terminplan wäre eigentlich eine Fertigstellung bis Oktober 2021 vorgesehen gewesen. Wegen Corona musste hingegen die auf Mai angesetzte Urnenabstimmung abgesagt werden. Sollte das Stimmvolk den Kredit genehmigen, verschiebt sich demnach der Einzugstermin auf Anfang 2022.

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