Das Schicksal, das Anwohnern eines Teilstückes der Breitackerstrasse droht, liess in der gestrigen Ratssitzung auch viele Gemeinderäte nicht kalt. Geschickt hatten die Strassenanstösser im Vorfeld den Parlamentariern ein Dossier mit ihren Argumenten geschickt, mit der Bitte, die sie betreffende Vorlage abzulehnen.
Mit dieser will der Stadtrat eine Verkehrsbaulinie festsetzen, und sich damit die Fuss- und Velowegverbindung vom Schachenweg bis zur Karlstrasse entlang der Breitackerstrasse rechtlich sichern. Die betroffenen Parzellen will die Exekutive ins Eigentum der Stadt Uster überführen. Damit soll die Grundlage für das künftige Bauprojekt geschaffen werden.
«Das Fahrverbot an der Breitackerstrasse aufheben zu wollen, ist Blödsinn.»
Walter Meier (EVP), Gemeinderat Uster
EVP-Gemeinderat Walter Meier war auch ohne das Schreiben der Privateigentümer emotional auf deren Linie: Denn er wohnte während 55 Jahren weniger als 100 Meter von der Strasse entfernt. Er kennt die Situation vor Ort demnach bestens.
«Blödsinniges» Fahrverbot

