Am Eingang zum Engelburg-Saal in Rikon lagen am Freitagabend Exemplare der «Weltwoche» auf einem Tisch. Ein Zeichen, dass deren Verleger, SVP-Nationalrat Roger Köppel, den Weg ins Tösstal gefunden hatte. Und zwar für ein Podium zur Begrenzungsinitiative.
Organisiert wurde der Anlass von den SVP-Sektionen Turbenthal, Wila und Zell. Etwa 60 Personen nahmen teil. Gestuhlt war Corona-konform mit Abstand, die Kontaktdaten der Teilnehmer wurden erfasst.
Roger Köppel hat das Podium gleich selber moderiert. Grund dafür war, dass die Organisatoren lange keinen Gegenredner finden konnten und deshalb auch kein Moderator zur Verfügung stand. Erst vergangene Woche konnte Köppel Hans-Ulrich Bigler, den Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands und ehemaligen FDP-Nationalrat, zur Teilnahme überzeugen.
Scheindebatte
Die Doppelrolle Köppels sorgte für einige Besonderheiten. So fragte der Weltwoche-Verleger zu Beginn seinen Kontrahenten: «Sag mal, wieso ist denn die Begrenzungsinitiative aus deiner Sicht ein Seich?»

