Von aussen sieht das Grundstück unscheinbar aus. Wenn nicht oben an einer alten Garage ein Schild mit einem grossen Frosch hängen würde, könnte man das Vivarium Tablat glatt übersehen.
Die Geschichte dieses kleinen Naturzentrums begann vor rund 30 Jahren. Damals zog der Biologe Ruedi Bärtschi in den Turbenthaler Weiler. Zu seinem Grundstück gehören auch 1200 Quadratmeter Land. «Dort war eine ehemalige Güllewiese», erinnert sich Bärtschi.
«Sünnele» in der Strauchhecke
Für den Naturschützer war sofort klar, dass sich etwas ändern musste. «Hier soll ein Naturgarten als Lebensraum für zahlreiche heimische Pflanzen und Tiere entstehen.» So begann Bärtschi damit, artenreiche Strauchhecken zu pflanzen. Diese eignen sich hervorragend als Unterschlupf für kleine Lebewesen wie Igel oder Eidechsen.
«Das ist ein natürlicher Prozess.»
Ruedi Bärtschi, Biologe und Inhaber des Vivarium Tablat

