Die Musik begleitet Mercee, die mit bürgerlichem Namen Alessia Buttolo heisst, schon seit sie ein Kind war. «Die kreative Ader in mir war schon immer sehr stark», sagt sie. So nahm sie Gesangsunterricht und war beispielsweise Mitglied der Schülerband der Sekundarschule Wila. Später lebte sie einige Jahre in Wetzikon, heute wohnt die gelernte Coiffeuse in Zürich.
Als Teenager wusste Buttolo, dass sie eigene Lieder schreiben und produzieren möchte. «Das habe ich dann auch gemacht, doch rückblickend war das Resultat natürlich nur mittelmässig», erinnert sie sich. Doch sie blieb der Musik treu.
2019 veröffentlichte sie ihre erste EP «Hypnotized». EP steht für «Extended Play» und bezeichnet ein kurzes Album. Als Künstlername wählte sie Mercee. Das ist eine Abwandlung ihres Mittelnamens Merced.
Mit digitalen Hilfsmitteln
Um das Projekt «Hypnotized» zu realisieren, arbeitete sie mit dem jungen Produzenten Mathieu Bitz zusammen. «Wir haben eigentlich fast alles selber gemacht», erinnert sie sich. «Es war wirklich ein absolutes ‹Low-Budget›-Projekt.»

