Seit etwa zwei Jahren führt das Ehepaar Susanne und Melchior Zenger das Café Rumi in Hutzikon. «Ende Oktober ist nun aber Schluss», erklärt Melchior Zenger. Doch nicht etwa wegen fehlender Kundschaft oder sinkender Umsätze. Die rund 18 Plätze im Café und die 20 im Garten seien oft gut besucht, betont der Inhaber.
Die Zengers haben aus anderen Gründen diesen Entschluss gefasst: «Während des Lockdowns konnten wir wieder viel Zeit zu zweit verbringen und haben realisiert, dass wir wegen des Cafés in den letzten zwei Jahren auf vieles verzichtet haben.» Deshalb hätten sie gemeinsam entschieden, dass man am besten dann aufhöre, wenn es am schönsten sei.
Doch aufgeben wollen die beiden ihr Herzensprojekt nicht. «Wir suchen Nachfolger, die das Café in unserem Sinne weiterführen wollen», sagt Melchior Zenger. Das Café Rumi sei als Begegnungsstädte gegründet worden. «Wir wollten eine Art von Gaststätte nach Turbenthal bringen, wie man sie sonst aus grossen Städten kennt.»
Haferdrink und Bio-Getränk
Dem Ehepaar ist wichtig, dass ihr Café ein Ort zum Verweilen ist. So ist das Wasser gratis und jeder darf so lange im «Rumi» bleiben, wie er will – egal, wie viel bestellt wird.

