Politik

Pfäffikon macht sich für Ruetschberg-Anwohner stark

Einen Velorundweg um den Pfäffikersee. Diesen Plan verfolgen der Kanton Zürich und die Anrainergemeinden. Nun hat der Gemeinderat Pfäffikon Stellung genommen.

Rund um den Pfäffikersee soll einst ein durchgehender Radrundweg bestehen. Wie dieser verlaufen soll, ist noch unklar.

Christian Brändli

Pfäffikon macht sich für Ruetschberg-Anwohner stark

Die Rede ist von einer Entflechtung der Verkehrsteilnehmer. Damit sich Fussgänger und Velofahrer am Pfäffikersee weniger in die Quere kommen, soll ein innerer Ring für Fussgägner und ein äusserer Ring für Radfahrer geschaffen werden. So sieht es das neue Mobilitätskonzept vor, das der Regierungsrat gemeinsam mit den drei Anrainer-Gemeinden Pfäffikon, Seegräben und Wetzikon entwickelt.

Die Kantonsregierung hat bei einem Zürcher Ingenieurbüro eine Radwegstudie in Auftrag gegeben. Kürzlich hat sich der Gemeinderat Pfäffikon damit befasst und bezieht nun Stellung, nachdem er verschiedene Meinungen und Wünsche von Bewohnern und Grundeigentümern abgeholt hat. Grundsätzlich begrüsst der Gemeinderat einen separat geführten Radweg, wie er in einer Mitteilung schreibt. Schwierigkeiten sieht er vor allem in der Gegend Ruetschberg, das gemeinhin als Nadelöhr der neuen Routenführung gilt.

So sei es problematisch, dass auf dem Abschnitt Grossriet zwischen Seegräben und Ruetschberg rund 525 Meter der geplanten Strecke in der Landschaftsschutzzone erstellt werden müssten. Ausserdem müsste ein Waldabschnitt gerodet werden. Da stelle sich die Frage, ob dies überhaupt bewilligt werden könne.

Neue Ideen

Das Bauamt Pfäffikon hat bei Bewohnern und Grundeigentümern von Ruetschberg Rückmeldungen eingeholt. Daraus gehen vier neue Lösungsansätze für diesen Streckenabschnitt hervor. Diese will der Gemeinderat in die weitere Diskussion zur Routenführung des Rundweges einbringen.

  • Variante Talhof: Dabei würde die Linienführung einen minimalen Ausbau gegen das angrenzende Wiesenbord erfordern. Die Zufahrt zur Wohnliegenschaft Talhof werde ohnehin wenig befahren. So könnte der bestehende Trampelpfad gegen Westen hin verbreitert werden.

  • Variante Grossweid: Hierbei soll der Henri-Mesikommer-Weg als Anschluss bis zur Ruetschbergstrasse genutzt werden. Nachdem für den Weiler Ruetschberg Tempo 30 gilt, würde es nur für bergwärts verkehrende Velofahrer einen einseitigen Radstreifen brauchen.
  • Variante Ruetschbergstrasse: Von Seegräben bis zum Weiler Ruetschberg könnte ein Radweg oder Radstreifen auf beiden Seiten eingeführt werden. Zudem würden die Anwohner eine Temporeduktion von 80 auf 70 oder 60 Kilometer pro Stunde begrüssen. Dies aus Sicherheitsgründen sowie, um auf den dortigen Wildtierkorridor Rücksicht zu nehmen.
  • Variante Mettlen: Diese Variante würde komplett auf bestehenden Wegen verlaufen. Diese Routenführung wäre von allen am wenigsten steil. Neben dem geplanten Rad-Gehwegübergang der Usterstrasse bei Faichrüti könnte eine weitere Querung beim Knoten Ruetschbergstrasse/Weidriedstrasse erfolgen. Diese Lösung würde weder Landerwerb noch Kosten verursachen und wäre damit wohl die naturfreundlichste all dieser Ideen.

  • Variante Talhof: Dabei würde die Linienführung einen minimalen Ausbau gegen das angrenzende Wiesenbord erfordern. Die Zufahrt zur Wohnliegenschaft Talhof werde ohnehin wenig befahren. So könnte der bestehende Trampelpfad gegen Westen hin verbreitert werden.

  • Variante Grossweid: Hierbei soll der Henri-Mesikommer-Weg als Anschluss bis zur Ruetschbergstrasse genutzt werden. Nachdem für den Weiler Ruetschberg Tempo 30 gilt, würde es nur für bergwärts verkehrende Velofahrer einen einseitigen Radstreifen brauchen.

  • Variante Ruetschbergstrasse: Von Seegräben bis zum Weiler Ruetschberg könnte ein Radweg oder Radstreifen auf beiden Seiten eingeführt werden. Zudem würden die Anwohner eine Temporeduktion von 80 auf 70 oder 60 Kilometer pro Stunde begrüssen. Dies aus Sicherheitsgründen sowie, um auf den dortigen Wildtierkorridor Rücksicht zu nehmen.
  • Variante Mettlen: Diese Variante würde komplett auf bestehenden Wegen verlaufen. Diese Routenführung wäre von allen am wenigsten steil. Neben dem geplanten Rad-Gehwegübergang der Usterstrasse bei Faichrüti könnte eine weitere Querung beim Knoten Ruetschbergstrasse/Weidriedstrasse erfolgen. Diese Lösung würde weder Landerwerb noch Kosten verursachen und wäre damit wohl die naturfreundlichste all dieser Ideen.

  • Variante Talhof: Dabei würde die Linienführung einen minimalen Ausbau gegen das angrenzende Wiesenbord erfordern. Die Zufahrt zur Wohnliegenschaft Talhof werde ohnehin wenig befahren. So könnte der bestehende Trampelpfad gegen Westen hin verbreitert werden.
  • Variante Grossweid: Hierbei soll der Henri-Mesikommer-Weg als Anschluss bis zur Ruetschbergstrasse genutzt werden. Nachdem für den Weiler Ruetschberg Tempo 30 gilt, würde es nur für bergwärts verkehrende Velofahrer einen einseitigen Radstreifen brauchen.

  • Variante Ruetschbergstrasse: Von Seegräben bis zum Weiler Ruetschberg könnte ein Radweg oder Radstreifen auf beiden Seiten eingeführt werden. Zudem würden die Anwohner eine Temporeduktion von 80 auf 70 oder 60 Kilometer pro Stunde begrüssen. Dies aus Sicherheitsgründen sowie, um auf den dortigen Wildtierkorridor Rücksicht zu nehmen.

  • Variante Mettlen: Diese Variante würde komplett auf bestehenden Wegen verlaufen. Diese Routenführung wäre von allen am wenigsten steil. Neben dem geplanten Rad-Gehwegübergang der Usterstrasse bei Faichrüti könnte eine weitere Querung beim Knoten Ruetschbergstrasse/Weidriedstrasse erfolgen. Diese Lösung würde weder Landerwerb noch Kosten verursachen und wäre damit wohl die naturfreundlichste all dieser Ideen.

  • Variante Talhof: Dabei würde die Linienführung einen minimalen Ausbau gegen das angrenzende Wiesenbord erfordern. Die Zufahrt zur Wohnliegenschaft Talhof werde ohnehin wenig befahren. So könnte der bestehende Trampelpfad gegen Westen hin verbreitert werden.
  • Variante Grossweid: Hierbei soll der Henri-Mesikommer-Weg als Anschluss bis zur Ruetschbergstrasse genutzt werden. Nachdem für den Weiler Ruetschberg Tempo 30 gilt, würde es nur für bergwärts verkehrende Velofahrer einen einseitigen Radstreifen brauchen.
  • Variante Ruetschbergstrasse: Von Seegräben bis zum Weiler Ruetschberg könnte ein Radweg oder Radstreifen auf beiden Seiten eingeführt werden. Zudem würden die Anwohner eine Temporeduktion von 80 auf 70 oder 60 Kilometer pro Stunde begrüssen. Dies aus Sicherheitsgründen sowie, um auf den dortigen Wildtierkorridor Rücksicht zu nehmen.

  • Variante Mettlen: Diese Variante würde komplett auf bestehenden Wegen verlaufen. Diese Routenführung wäre von allen am wenigsten steil. Neben dem geplanten Rad-Gehwegübergang der Usterstrasse bei Faichrüti könnte eine weitere Querung beim Knoten Ruetschbergstrasse/Weidriedstrasse erfolgen. Diese Lösung würde weder Landerwerb noch Kosten verursachen und wäre damit wohl die naturfreundlichste all dieser Ideen.

 

Der Gemeinderat betont in seiner Mitteilung, dass ihm eine «durchgehende, sichere und attraktive Radwegführung» um den Pfäffikersee ein grosses Anliegen ist. Es sei daher wichtig, dass die Bewohner des Weilers Ruetschberg möglichst rasch einbezogen werden, wenn es darum geht, aus den vorliegenden Ideen die beste Lösung zu finden. Hierzu fordert der Gemeinderat das kantonale Amt für Verkehr auf, eine Informationsveranstaltung für die Ruetschberger durchzuführen.

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