Seit 2013 war das Jugendkafi Werchstatt an der Unterdorfstrasse in Bauma beheimatet. Im Kafi können sich Jugendliche im gemütlichen Rahmen treffen und für wenig Geld etwas zum Trinken oder Knabbern kaufen. «Doch leider wird das Haus abgerissen, deshalb mussten wir neue Räumlichkeiten suchen», erklärt Ueli Winterhalter. Er ist Präsident des Vereins Werchstatt, der das Jugendkafi betreibt.
Die Suche nach einer neuen Örtlichkeit schien gar nicht so einfach: «Wir brauchen ein Lokal mit günstiger Miete, das möglichst zentral gelegen ist», sagt Aktuarin Alexandra Rüegg. «Das Jugendkafi irgendwo in einem Weiler kann nicht funktionieren.»
Viele Vereinsmitglieder sind in der kirchlichen Jugendarbeit aktiv. Räume der Kirche zu nutzen, kam aber nicht in Frage. « Wir verheimlichen die Nähe zur Kirche nicht, wollen das Jugendkafi aber trotzdem unabhängig belassen », erklärt Winterhalter, der Diakon in der Reformierte Kirchgemeinde Bauma-Sternenberg ist.
Im Dorf kennt man sich
Deshalb haben die Vereinsmitglieder ihre Fühler ausgestreckt. Und wurden viel schneller fündig, als sie je gedacht hätten. «Es kam uns zu Gute, dass wir breit vernetzt sind» , meint Winterhalter. «Zwei Frauen, die immer noch aktiv in der Jugendarbeit sind, haben ihren Vater, den Inhaber der ehemaligen Bäckerei Schiess gefragt, ob er uns nicht sein leerstehendes Ladenlokal zu einem tragbaren Preis vermieten könnte.»

