Das Schulhaus Krämeracker ist architektonisch ein Vorzeigeprojekt. Der Neubau wurde im vergangenen Jahr gleich zweimal ausgezeichnet. Doch nun treten rund zwei Jahre nach der Fertigstellung erste Mängel zutage.
Die Schulleitung und Lehrpersonen haben Primarschulpräsidentin Patricia Bernet (SP) auf Schwächen des Schulhauses aufmerksam gemacht. «Verschiedene Lehrpersonen meldeten mir, dass es nach ihren Wahrnehmungen in den Korridoren zu laut ist.»
«Das Schulhaus ist gut gebaut. Dass nun ein Teil nachgebessert werden muss, ist ärgerlich.»
Patricia Bernet (SP), Primarschulpräsidentin Uster
Betroffen seien laut Bernet die Schulhausgänge. Diese sollten den Primarschülerinnen eigentlich als Lernlandschaft dienen. «Dafür benötigen die Schüler Ruhe, die sie dort nicht finden», sagt Bernet. Grund dafür sei, dass die Galerie, die als Deckendurchbruch vom ersten in den zweiten Stock gebaut wurde, mehr Lärm durchlasse, als ursprünglich gedacht. «Die Lernlandschaften werden entsprechend heute wenig genutzt und der Unterricht beschränkt sich weitgehend auf die Klassenräume.»
Vorhang schluckt Lärm und Licht

