Auf Beutefang mit der Ausrüstung eines Hochseefischers
Einst war die Fischortung über ein Echolotgerät den Profifischern vorenthalten, heute ist das Gerät für jedermann erschwinglich und zugänglich. Auch am Greifensee nutzen Fischer die Technik, um mit Schallwellen Gewässer auszuloten und so Fische auszumachen. Marcel Gartmann, Präsident des «Sportfischereivereins am Greifensee Uster», bestätigt: « Viele Boot sfischer auf dem Greifensee verwenden ein Echolotgerät.» Er selbst besitze auch ein solches und nehme es «hin und wieder» mit auf den See. Die Struktur des Seegrundes in Tiefen von 10 bis 30 Metern könne so sichtbar dargestellt werden.
«Felchen , ein Leitfisch des Greifensees, halten sich je nach Jahreszeit in verschiedenen Tiefen des Sees auf. Von Auge sind Fische in Tiefen ab drei Metern nicht mehr zu sehen.» Auf dem Bildschirm des Echolotgerätes werden sie als Symbole dargestellt mit der entsprechenden Tiefenangabe.
Auch beim Kanton heisst es auf Anfrage, das Echolot hauptsächlich für die Suche nach Felchen eingesetzt werde (siehe Box). Der Einsatz des Geräts ist laut den Fischereivorschriften legal. Umweltverbände wie Greenpeace verurteilen die effiziente Methode in internationalen Gewässern wegen der zunehmenden Überfischung.
«Unnötiges» Echolot im heimischen See

