Die Schuldenbremse ist wieder im Spiel: Anfang Woche überreichte das Komitee hinter der Initiative «Dübi schuldenfrei, auch in Zukunft» 450 Unterschriften an Stadtpräsident André Ingold (SVP). Dass am Ende 150 Personen mehr als nötig unterzeichnet hatten, bezeichneten die Initianten aus den Reihen von GLP/GEU, SVP und EDU als «beeindruckend».
Zumal die Umstände widrig gewesen seien. «Wir haben uns auf einen schönen Frühling mit Sammelaktionen auf den Strassen gefreut», sagte Marcel Drescher (GLP/GEU), «doch die Corona-Krise hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht.»
SVP-Gemeinderat Patrick Walder ergänzte: «Eigentlich wäre das Sammeln Anfang Juni wieder möglich gewesen, doch wir hätten zwei Meter Distanz einhalten müssen.» Und das sei unmöglich, wenn man den Leuten erklären wolle, um was es in der Initiative gehe. Ein Verlängerung der Sammelfrist und ein Grossversand an alle Haushalte in der Stadt brachten schliesslich die erforderlichen Unterschriften.
Zuerst sah es gut aus
Mit der Initiative will das Komitee erreichen, dass die Finanzen der Stadt Dübendorf mithilfe «griffiger Massnahmen nachhaltig bewirtschaftet» werden. Dies vor dem Hintergrund «markanter Aufwandsteigerungen» in der laufenden Rechnung und hoher anstehender Investitionen.

