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Flavia Sutter gegen den Widerstand der SVP gewählt

Flavia Sutter sei für das Amt nicht geeignet, monierte die SVP. Doch die Mehrheit im Rat sah das anders und wählte die Grüne zur höchsten Dübendorferin.

Flavia Sutter, die neue höchste Dübendorferin, nahm die Kritik der SVP gelassen zur Kenntnis. , Wenn gebaut wird, ist das gut für die Stadtkasse. Im Bild die Riedgarten-Siedlung auf dem Zwickyareal.

Archiv: Thomas Bacher

Flavia Sutter gegen den Widerstand der SVP gewählt

Flavia Sutter ist die neue Präsidentin des Dübendorfer Gemeinderats. Damit besetzt erstmals eine Vertreterin der Grünen diese Position. Mit 22 von 37 Stimmen erzielte Sutter am Montagabend im Parlament allerdings alles andere als ein Glanzresultat, denn die SVP verweigerte ihr die Unterstützung. Sutter sei «nicht geeignet» für das Amt, sagte Gemeinderat Orlando Wyss. Dies, weil sie beim «Bashing» gegen die Verantwortlichen im Sozialbereich stets an vorderster Front dabei gewesen sei und öffentlich Personen in der Verwaltung angegriffen habe.

Als erster Vize wurde Ivo Hasler (SP) gewählt, zweite Vizepräsidentin ist Cornelia Schwarz (SVP). Ihr fehlten ebenfalls einige Stimmen für ein gutes Resultat – was wohl eine Retourkutsche von Links-grün wegen der fehlenden Unterstützung Sutters war.

Und wieder mal die Einbürgerungen…

Kaum Anlass zu Diskussionen gab die Jahresrechnung 2019 der Stadt Dübendorf. Diese schliesst bei einem Aufwand von 169,4 Millionen Franken mit einem Minus von 900’000 Franken ab. Budgetiert war ein Defizit von 1,8 Millionen Franken. Nicht zuletzt die hohen Grundstücksgewinnsteuern waren verantwortlich für das gute Resultat. 

Für Emotionen sorgte hingegen das Thema Einbürgerungen, über das an diesem Abend auf verschiedenen Ebenen debattiert wurde.

Ausführlicher Bericht folgt.

 

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