Abo

Politik

Ustermer Badegäste werden nicht mehr gezählt

Gestern hat die Stadt im Dorfbad, im Strandbad und im Hallenbad die Zutrittsbeschränkungen aufgehoben. Damit kann der Sturm auf die Badis losgehen – mit gewissen Einschränkungen.

Wer bisher in das Dorfbad Uster wollte, wurde am Eingang über ein Zählsystem erfasst. Und auch in den WC-Anlagen waren die Corona-Massnahmen augenscheinlich. So wurde jedes zweite Pissoir abgeklebt. Seit dem 6.  Juni galt für die Anlage eine Obergrenze von 200 Gästen, die im Lauf des Monats auf 250 ausgeweitet wurde. Und die Aufenthaltsdauer war auf zweieinhalb Stunden beschränkt. In die Garderoben durfte nur eine begrenzte Anzahl Besucher auf einmal rein.

Gestern Donnerstag wurden nun die Zutrittsbeschränkungen für Dorfbad, Strandbad und Hallenbad auf gehoben. Das bestätigt Annatina Poltera, Leistungsgruppenleiterin Sportanlagen der Stadt Uster, auf Anfrage. Damit hält sich Uster an die Lockerungen des Bunds, die seit Montag gelten. Uster schneller als Zürich Somit ist Uster gar noch einen Tag schneller als beispielsweise die Stadt Zürich, die erst heute Freitag das Beschränkungsregime aufhebt, wie der «Tages-Anzeiger» gestern berichtete.

Komfortzone in der Badi

Tatsächlich zeigt ein Augenschein im Dorfbad, dass das Computerzählsystem bereits am Donnerstagnachmittag nicht mehr am Eingang aufgestellt war. Geblieben sind hingegen die Pfeilmarkierungen auf dem Boden. Auch Desinfektionsmittel stehen weiterhin zur Verfügung. Weil die Infrastrukturen «sehr weitläufig» ausgelegt seien, könnten in allen Bädern die 1,5  Meter Sicherheitsabstand eingehalten werden. Dass sich die Leute nicht an den Sicherheitsabstand halten werden, glaubt Poltera nicht: «Das Badetuch breiteten Besucher schon vor der Corona-Zeit nicht in der Nähe zu den anderen aus. Die Leute achten automatisch auf die Wahrung der Komfortzone.» Für Familien gelten diese Abstandsregeln weiterhin nicht.

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?